berichte_2015_16


Berichte aus dem Freundeskreis


Bisher konnten Sie in den Berichten aus dem Freundeskreis zahlreiche schöne und interessante Fotos sehen. Bisher wurde die Auffassung vertreten, dass Abbildungen von Personen veröffentlicht werden dürfen, wenn Personen-Gruppen abgebildet werden und nicht einzelne Personen im Vordergrund stehen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist das nicht mehr möglich. So müssen wir leider komplett auf die Veröffentlichung von Personen-Fotos verzichten.





 


2016/12
Heilbronner Bürgerpreis 2016 für den Freundeskreis Asyl Neckarsulm




2016/12 Weihnachtstaschen


Ein bisschen Weihnachten in den Flüchtlingsunterkünften

 

Die Kinderbetreuung des Freundeskreises packte auch in diesem Jahr wieder Weihnachtstaschen für alle Familien aus den Unterkünften in der Rötel-, Odenwald- und  Grabenstraße.


Mithilfe der Bäckerei Härdtner, die für jede Familie ein Päckchen Plätzchen spendete, der Stiftung Starke Familien und der Firma Mollenkopf, die für Schulzubehör, Spiele u.v.m. sorgten, konnte ein bisschen Weihnachtvorfreude in die Zimmer einziehen. Die Schülerinnen  des Sozialprojekts der HGR gestalteten schöne Weihnachtskarten und schmückten die Taschen weihnachtlich. Leuchtende Kinderaugen und ein herzliches Dankeschön kamen zurück.


Die Einzelpersonen wurden erneut von den Studierenden der Schule für Sozialpädagogik bedacht, die Tee, Nüsse, Mandarinen und Schokolade sammelten und so die Einzelpersonen bedachten.


Zeit schenken, anderen eine Freude bereiten, Gaben teilen, den noch Fremden unter uns begegnen, diese Botschaft ist den Beteiligten in der Vorweihnachtzeit eine Herzensangelegenheit.


Annemarie Adam

  Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/12 Adventscafe in St. Paulus

 

Veranstaltet in Kooperation der Kath. Fachschule für Sozialpädagogik in Neckarsulm mit der Kolpingjugend Neckarsulm und dem Freundeskreis Asyl Neckarsulm


 

2016/12 Nikolaus beim Deutschkurs

 

Der Nikolaus besuchte am 6. Dezember unseren Deutschkurs

 

Der 6.12.16 war dieses Jahr ein Dienstag und das ist einer unserer Deutsch-Lerntage. Da ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen, uns zu besuchen. Wir waren vorbereitet und konnten alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Nachmittag einladen.  Auch war der Familienanhang eingeladen. Zur Freude des Dozenten Dr. Jochen Manthey kamen die Frauen und Kinder mit und er konnte mal alle Familien seiner Schüler kennen lernen.


Der Nikolaus hatte viel Lob im Sack. So kommen die Flüchtlinge pünktlich und regelmäßig schon über eine längere Zeit jeden Dienstag und Donnerstag zum Deutsch lernen. Besonders die Männer aus Afghanistan sprach er an, die oft Zuhause nicht in die Schule gehen konnten. Sie haben als Analphabeten mit den zwei Büchern „ABC Schritte plus von Hueber“ angefangen und dann das Thannhauser Modell  geschafft. Jetzt sind sie beim Buch für Level A1, eine tolle Leistung!


Welche Wünsche haben die Dozenten Jochen Manthey, Beate Lehleiter, Karin Lechner und Hedi Hangebrock an ihre Schüler? Alles ist gut, nur die Hausaufgaben sollten öfter gemacht werden.


Dann fragte der Nikolaus die Deutschkurs-Teilnehmer nach ihren Wünschen: Die Männer wünschten sich Arbeit, ein Schneider wünschte sich ein Praktikum bei einer deutschen Schneiderei und eine Frau wünschte sich Mobiliar für ihre kleine, leere Wohnung.  Die Kinder, die heute als Gäste dabei waren, wünschten sich elektrisches Spielzeug. 


Zusammen brachten wir dem Nikolaus ein Ständchen mit „Oh Tannenbaum“, begleitet wurde die Feier von Weihnachtsliedern, gespielt von zwei Flüchtlingen aus dem Deutschkurs.


 

Die vom Nikolaus vorgelesene Weihnachtsgeschichte „Die vier Kerzen“ wird jetzt eine gute Deutschübung.


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/11 "Peterchens Mondfahrt"

 

Besuch der Kinderbetreung im Kindertheater in der Ballei

 

„War das echt oder nur ein Traum?“ fragt Wafa auf dem Heimweg, noch ganz fasziniert von der Aufführung des Kindertheaterstücks „Peterchens Mondfahrt“, das  im Rahmen der Theater- und Kinoreihe "thea & kiki" der Stadt Neckarsulm in der Ballei aufgeführt wurde. 25 Kinder und die Frauen der Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl Neckarsulm erleben eine kurzweilige Märchenaufführung des Kinderbuchklassikers von Gerdt von Bassewitz. Seit seiner Veröffentlichung vor mehr als 100 Jahren hat das Märchen nichts von seinem Reiz verloren und begeistert auch heute noch Kinder und Erwachsene.


Die Kinder fiebern mit Peter und Anneliese, die das sechste Beinchen des Maikäfers Herr Sumsemann vom Mondberg zurückholen wollen, das vor langer Zeit einem Vorfahren der Maikäferfamilie  verlorengegangen war. Nun wird es vom Mondmann bewacht. Nur zwei liebe Kinder können Herrn Sumsemann helfen, das Beinchen zu finden. Sie machen sich gemeinsam auf die Reise, treffen die Nachtfee, den Sandmann und Sterne, den Donnermann und Regenfritz, die Blitzhexe und andere Naturgewalten und landen nach einigen Abenteuern am Fuße des Mondberges. Das Sandmännchen schießt Anneliese, Peter und den Maikäfer mit der Kanone zum Mondmann. Aber der will das Maikäferbein nicht hergeben. Erst durch die Hilfe von Blitzhexe und Donnermann schaffen es die Kinder, Herrn Sumsemann sein sechstes Beinchen wieder anzukleben und zurück zur Erde zu fliegen. Peter und Anneliese werden vom Großvater geweckt, wachen in ihrem Zimmer auf. Waren sie mit Herrn Sumsemann auf dem Mondberg oder haben sie nur geträumt?


„Ist der gut oder böse?“, wollen die Kinder beim Auftritt der Figuren wissen. Sie freuen sich über die tollen Kostüme und die Kulissen, wären am liebsten selbst auf den lustigen Pferden geritten und hätten gern in das Geschehen eingegriffen. Wie gut, dass am Ende Sumsemann wieder sechs Beinchen hat.


Eine gelungen Aufführung des „Theaters auf Tour“, die die Kinder begeistert hat.


Marianne Franz

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/10 Asylcafe in St. Paulus

 

Veranstaltet in Kooperation der Kath. Fachschule für Sozialpädagogik in Neckarsulm mit der Kolpingjugend Neckarsulm und dem Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/10 Herbstlicher Nachmittag in der Mediathek

 

Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl in Kooperation mit der Mediathek

 

 

 

Einen herbstlichen Nachmittag unter dem Thema: Igel im Herbst, erlebten die Flüchtlingskinder aus den Neckarsulmer Unterkünften in der Mediathek. Inhalte dieses gelungenen und lebhaften Nachmittags, den die Kinderbetreuung in Kooperation mit der Mediathek gestaltete, waren Geschichten, Lieder, Spiele, Bastelarbeiten u.v.m rund um den Igel. 


Annemarie Adam

Kinderbetreuung Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/09 Wann gehen wir wieder ins Kino?

 

Die Ferienaktionen der Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl waren ein voller Erfolg!

 

 

 

Für die ca. 45 Flüchtlingskinder aus den Neckarsulmer Unterkünften, begannen und endeten die Sommerferien mit vielen schönen und interessanten Aktionen.


Den Auftakt machte die AWO-Freizeit in Amorbach, wo von zwanzig Familien 34 Kinder an der Freizeit teilnahmen. Die Familien beteiligten sich am 31.7. auch am Kindersonntag auf dem AWO-Gelände und wurden mit dem Zartmann - Bus und öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin und wieder zurück gebracht. Die Rückmeldungen der Kinder waren sehr positiv und begeistert, ein sehr eindrückliches Erlebnis für alle Beteiligten, die für zwei Wochen viel Spiel, Spaß und Gemeinschaft erleben konnten. 


Danach erging an alle Kinder die Einladung ins Stadtmuseum. 25 Kinder nahmen das Angebot wahr und wurden von ihren Eltern ins Stadtmuseum gebracht.  Hier wurden sie durch die Mitmachausstellung Kinder der Welt geführt. Auf  einer  Weltreise lernten diese verschiedensten Kinder der Welt, die 5 Kontinente kennen.  Wie begrüßen sich die Menschen anderswo, was wächst und wie sieht es da aus?  Diese Informationen wurden ihnen von Frau Eichhorn sehr eindrücklich und sinnlich vermittelt. An diesem informativen und interessanten Nachmittag,  erlebten und lernten die Kinder sehr viel: Es wurde sich verkleidet, Bohnen mit Essstäbchen gefischt, ein Didgeridoo wurde ausprobiert, wie weit springt ein Känguru  gemessen u.v.m. Zum Schluss war der Reisepass abgestempelt und die munteren  Weltreisenden präsentierten ihn voller Stolz den wartenden Eltern.


Das Highlight der Ferienaktionen war eindeutig der Kinobesuch. Der Einladung folgten 30 Kinder und fanden sich dazu pünktlich im Cineplex ein. Sie schauten sich, gemeinsam mit ihren vier Begleitpersonen vom Freundeskreis, den Film Ice Age 5 an. Leuchtende Augen und viel Gelächter  begleitete die Vorstellung, die lebhafte  und muntere Kinderschar  fiel dabei ein bisschen auf.


Beendet wurde der Aktionsreigen mit der Aktion: Eine Kartonstadt bauen im Hof des Modehauses Diemer. Die 20 sehr kreativen Kinder, die der Einladung nachkamen,  waren sehr eifrig dabei ihre Häuser zu bauen und zu gestalten. Viele syrische Häuser mit Flachdach mussten es sein, weil die Häuser in ihrer Heimat so aussehen. Der kleine Mohamed war eifrig bei der Sache, für ihn war sitzen im Haus viel wichtiger sowie durch eine Pappröhre  das Geschehen beobachten. Kulinarisch gab es Pommes und Cola, Fanta, Sprudel und Apfelsaftschorle und zum Abschluss ein leckeres Eis. 


Die Ferienangebote des Freundeskreises ermöglichten den Kindern, ihre Ferien ein bisschen abwechslungsreicher zu erleben und aus ihren Unterkünften rauszukommen. Die Eltern mussten dabei selbst initiativ werden und ihre Kinder zu den Angeboten bringen, weil die Einladungen an die Kinder aller drei Standorte: Rötelstr., Odenwaldstr. und Grabenstr.  gerichtet waren. Auch die Kinder aus der Anschlussunterbringung bezog der Freundeskreis mit ein, viele nahmen die Chance wahr und beteiligten sich an den Aktionen. Einzelne Familien besuchten mit ihren Kindern das Freibad und manche andere Freizeitaktivität mit den Eltern zeigte, dass die Menschen langsam bei uns ankommen, rausgehen und Land und Leute kennen lernen möchten.


Aller Anfang ist Begegnung - ein wichtiges Motto des Freundeskreises Asyl.


Nur durch  Aufeinander zugehen kann Begegnung stattfinden. Viele kleine Schritte ist der Freundeskreis schon gegangen - er bewegte und bewegt viel.


Über viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun und das Gesicht der Welt verändern möchten, freuen wir uns sehr! Herzlich willkommen!


Annemarie Adam

Kinderbetreuung Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/09 Spätsommersternstunde der Stiftung Starke Familien am 25.09.2016

 

...im Stadtpark. Der Freundeskreis Asyl Neckarsulm war mit der Kinderbetreuung dabei!



2016/09 Eröffnungsfest der Interkulturelle Woche am 24.09.2016

 

...auf dem Neckarsulmer Marktplatz. Der Freundeskreis Asyl war mit dabei!



2016/09 Komm wir bauen eine Kartonstadt!

 

Ferienprogramm für Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften in Neckarsulm

 

 

Auch 33 Grad Hitze im Schatten können eine fröhliche Kinderschar und die Frauen der Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl nicht davon abhalten, sich voll Tatendrang im schattigen Hof des Modehauses zu treffen, wo sie von Thomas Diemer und seinen Mitarbeiterinnen begrüßt werden. Vergessen ist für einen Nachmittag die Enge und Schwüle in der Unterkunft. Der Tatendrang der Kinder ist so groß, dass es schwer fällt zuzuhören, nach welchen Spielregeln der Nachmittag ablaufen wird.


Endlich kann es losgehen!  Alles ist vorbereitet. Kartons in allen Größen und ein Tisch voll Farben und Pinsel warten auf die kreativen Handwerker, die heute eine eigene Kinderstadt gestalten werden. Azin macht sich gleich daran, ein vorbereitetes Musterhaus mit roten Dachziegeln zu bemalen. Mohamed hat ganz andere Pläne. Er baut ein syrisches Haus mit zwei Stockwerken, einem Flachdach und einem gesonderten Eingangsbereich. Da er mit dem scharfen Kartonmesser nicht selbst schneiden kann, gibt er einer Betreuerin ganz genaue Anweisungen, wo er Einschnitte haben möchte. Mit großer Ausdauer ist er bei der Arbeit. Selten haben ihn die Frauen der Kinderbetreuung so konzentriert erlebt. Er lässt sich durch niemanden ablenken.


Mahdi hat einen ganz besonderen Einfall. Er baut ein wandelndes Haus, in dem er aufrecht stehen kann und mit dem er stolz durch den Hof schreitet. Der kleine Mohammad ist vertieft in das Streichen der Wände. Jede Wand bekommt eine andere Farbe. Einige Mädchen malen arbeitsteilig und sehr gewissenhaft. Jedes Haus bekommt eine Hausnummer. Die Frauen der Kinderbetreuung haben alle Hände voll zu tun, dass nicht auch die Wände des Modehauses einen neuen Farbanstrich bekommen.


Mitten in dem bunten Treiben versorgen Thomas Diemer und eine Mitarbeiterin die fleißigen Handwerker mit Getränken und Pommes frites. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug. Die einzelnen Häuser werden zu einer Stadt zusammengestellt. Schnell noch ein Gruppenfoto, dann wartet Thomas Diemer mit einer weiteren Überraschung. Das Eis wird mit Begeisterung geschleckt.


Die Kinder zeigen mit ihrer Kreativität und Begeisterung, dass der Freundeskreis Asyl in Neckarsulm in der Kinderbetreuung mit einem vielfältigen, ganzheitlichen Ansatz genau richtig liegt.


Alle Kinder und die Frauen der Kinderbetreuung danken Thomas Diemer und den Helferinnen für einen tollen Nachmittag.


Marianne Franz

Freundeskreis  Asyl Neckarsulm



2016/08 Neuer Aufenthaltsplatz für die Grabenstraße

 

 Zusammen erreicht man  viel!

 

Mit Hilfe des Freundeskreises Asyl und vieler Bewohner des Hauses in der Grabenstraße entstand im August  2016 ein Aufenthaltsplatz für 30 Flüchtlinge.


Am Anfang stand der Wunsch einer Bewohnerin der Grabenstraße 11  nach einem kleinen Garten! Denn hinter dem Haus war - schwer erkennbar - bestimmt einmal ein Gartenstück. Mit Abstimmung der Bewohner sollte hier nun ein Aufenthaltsplatz für alle entstehen, aber auch noch ein kleines Gartenstück für die Gärtnerin im Haus.


Das verwilderte und zugewachsene Gelände hinter dem Haus musste zuerst einmal gerodet werden. Deshalb trafen sich am 06.08.2016 Helfer vom Freundeskreis Asyl und Bewohner aus der Grabenstraße für die Rodung und die Gartenarbeiten. Die zur Verfügung gestellten Gartengeräte reichten für die vielen helfenden Hände nicht aus, aber das reichhaltige Wurzelwerk konnte auch mit Handschuhen entfernt werden.


In der Pause schmeckten die von Uschi mitgebrachten Brezeln und der leckere Tee mit Kuchen und Sesamstückchen von den Flüchtlingsfrauen besonders gut.


 

Am Nachmittag war klar, dass wir die geplanten Arbeiten nicht schaffen. Die Rodung war gemacht, aber für die Kies- und Steinlegearbeiten fehlten auch die nötigen Werkzeuge. Weitere Unterstützung durch Fachkräfte wurde demnach nötig.


 

Eine Woche später am 13.08.2016 trafen wir uns alle wieder und diesmal in Verstärkung mit drei Gartenfachkräften. Das Gelände musste geebnet, mit Kies aufgefüllt und Steinen belegt werden. Alle waren mit Tatkraft und Spaß dabei! Es wurden lange Ketten gebildet und die Sandeimer flitzten nur so von Hand zu Hand, genauso wurde es auch mit den Steinen gemacht – das machte auch den kleinsten Kindern Spaß!


Und natürlich gab es wieder in den Pausen leckeres Gebäck und verschiedene Getränke. Die gemeinsame Arbeit und auch die Gespräche während und nach den Pausen haben dazu beigetragen, die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen und so manche Frage der Flüchtlinge konnte beantwortet werden.   


Wir und „unsere“ Gartenfachleute hatten es bis 17 Uhr geschafft und jetzt ist der Aufenthaltsplatz fertig! Ein schöner Lohn für zwei Samstage gemeinsame Arbeit.


Vor unserer Einweihung brauchen wir allerdings noch Sitzgelegenheiten für den Platz!


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/08 AWO-Freizeit vom 1.8. bis 12.8.2016

 

Spielen, Singen, Basteln, zusammen Essen und im Wald und Wiese und auf dem Spielplatz und den einzelnen Projekten viel erleben, vielleicht auch neue Freunde finden – raus aus der Enge der Flüchtlingswohnungen – für viele Kinder ein ganz tolles Erlebnis, das ihnen die AWO in Neckarsulm bietet!


Über 34 Flüchtlingskinder zwischen 6 und 12 Jahren durften wir dieses Jahr an der AWO-Freizeit in Amorbach anmelden. Nur drei von ihnen mussten die Freizeit wegen Krankheit und ein Junge wegen Heimweh abbrechen.


Vorweg ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Zartmann für den Hol- und Bringdienst am Kinderfest. Herzlichen Dank an die AWO und besonders an Frau Maria Heyberger für die Organisation und Einbindung der Flüchtlingskinder und auch Danke für die Kinderbetreuung an Frau Verena Veith mit ihren vielen Gruppen-Helfer/innen.


Schon bei der Anmeldung gab es von Jugendlichen, die bei der letztjährigen Freizeit dabei waren, glückliche Gesichter. Auch ist die Einladung für die ganzen Familien zum Kinderfest im Waldheim am 31. Juli sehr beliebt. Bietet sie doch Abwechslung im engen Asylleben.


Von den Flüchtlingsfamilien nahmen 20 Familien an der Einladung zum Kennenlernen und dem Kinderfest teil. Elvira Aichert und Hedi Hangebrock haben die Familien den Nachmittag über begleitet.


Die Organisation mit Bus und öffentlichen Verkehrsmitteln, hat sich wieder bewährt. Die Eltern sorgten dafür, dass die Kinder während der Freizeit pünktlich zum Bus kamen.


Glücklich lachende Kinder sagen danke und freuen sich mit uns schon heute auf die nächste Freizeit in 2017.



2016/07 Kolping-Kinderfest

 

Zahlreiche Flüchtlingsfamilien beteiligen sich am Kinderfest der Kolpingfamilie

 

Die Einladung zum Mitfeiern der Kolpingsfamilie am Kinderfest nahmen viele Flüchtlingsfamilien aus Neckarsulm wahr und beteiligten sich in großer Zahl an der Veranstaltung. Sie wurden von der Kolpingsfamilie zu einem Essen und Trinken eingeladen, was sehr großzügig war und alle dankbar wahrnahmen.


Nicht nur Pizza und Pommes waren sehr begehrt, auch Cola und Fanta mundete Kindern und Erwachsenen sehr. Die Kinder und Väter gestalteten Musikinstrumente, die Hüpfburg war bei den Kindern sehr begehrt. Alle hatten sehr viel Freude an der Veranstaltung, einzelne Flüchtlingsfamilien kamen mit anderen Besucher ins Gespräch.


Der Freundeskreis bedankt sich für die tolle Einladung, sie ist für die Flüchtlinge ein kleiner Schritt zur Integration und ermöglich ihnen das Kennenlernen von Land und Leuten. Eine gute Zusammenarbeit ist beiden Seiten sehr wichtig, die Kolpingsfamilie hat stets ein offenes Ohr für die Belange des Freundeskreises und der Flüchtlinge und bringt sich dabei in unterschiedlichster Form sehr ein.


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/07 Schülerprojekt „Herzlich willkommen!“

 

„Kinder der Welt“ treffen sich im Stadtmuseum Neckarsulm

Nachhaltige Integrationsarbeit an einem der außerschulischen Bildungsorte Neckarsulms

 

In Neckarsulm leben in der Rötelstraße und in der Odenwaldstraße ca. 60 Kinder und Jugendliche aus Fluchtgebieten. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Georgien und dem Balkan. Der Freundeskreis Asyl Neckarsulm betreut die Kinder verbindlich und wöchentlich abwechselnd in den Räumen in der Rötelstraße und der Odenwaldstraße. Zusammen mit dem Stadtmuseum Neckarsulm bietet der Freundeskreis Asyl Neckarsulm mit Unterstützung des Kiwanis Club Neckarsulm  seit April 2016 zehn Flüchtlingskindern ein nachhaltiges Kooperationsprojekt an. 


An zehn gemeinsamen Terminen lernen die Kinder ihre neue Heimatstadt und deren Geschichte kennen. Ihrem Sprachwissen und Entwicklungsstand entsprechend unternehmen sie zusammen mit der Museumspädagogin Anette Eichhorn im Stadtmuseum Neckarsulm eine spannende Entdeckungsreise. Sie forschen, experimentierten und haben Spaß an ihrer neuen Heimat. Gemeinsam wird in der heimeligen Atmosphäre des Stadtmuseums spielerisch Sprachförderung und Wissensvermittlung betrieben. Aktives, experimentelles und kreatives Lernen stehen dabei im Mittelpunkt der Aktionstage. Zusätzlich spielen umfangreiche Wissensvermittlung und die Wertschätzung kultureller Werte eine wichtige Rolle. Das Stadtmuseum bietet durch seine Atmosphäre einen guten geschützten Rahmen, in dem die Kinder die Geschichte ihrer Stadt kennenlernen können.


Eine Besonderheit des Projekts ist die Kooperation mit zwei weiteren Schulen und deren Schülern. Das Projekt „Herzlich Willkommen!“  wird über den gesamten Zeitraum von vier  „Schülercoaches“ des Albert Schweitzer-Gymnasiums Neckarsulm begleitet. Vier Grundschüler der Johannes-Häussler-Schule Neckarsulm  sind ebenfalls bei den Terminen dabei. Somit kommt es von Anbeginn zu einer Verbindung der Kulturen und zu einer Einbindung in das Neckarsulmer Leben.


Ziel der Kooperation ist, dass  Kinder von Kindern lernen, Kinder spielerisch ihre Heimat kennenlernen und als Projektabschluss das Museum ihren Eltern vorstellen. Gelebte Integration an einem der Bildungsstandorte Neckarsulms entsteht spielerisch und nachhaltig.


Der Start im April 2016 war sehr gelungen, die Wartezeit von vier Wochen bis zum nächsten Termin wurde von allen Kindern  als zu lange empfunden. Alle Kinder werden sich weiterhin treffen, sich begegnen, voneinander lernen und sich als Kinder Neckarsulms wahrnehmen - gelebte Integration in Neckarsulm!


Ansprechpartner:

Freundeskreis Asyl Neckarsulm:  Marianne  Franz und Annemarie  Adam

Stadtmuseum Neckarsulm: Museumspädagogin Anette Eichhorn



2016/06 Besuch in der Mediathek

 

 

Ein Haus voller Bücher – Die neuen Asylkinder aus der Grabenstraße unterwegs in die Mediathek

 

Die zweite Kinderbetreuung der Asylkinder aus der Grabenstraße, führte  die  Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl  in die Mediathek Neckarsulm.  Am 2.Juni um 15.00 Uhr,  machten sich sieben Kinder aus Syrien und Afghanistan  ganz erwartungsvoll  und fröhlich in die Mediathek auf. Gestylt und mit Proviant ausgerüstet  fanden sie sich dazu ein.


Hier wurden sie schon von  Herr Riek und Frau  Wütschner  erwartet, die die Kinder durch die Mediathek führten.  Es ging auch gleich in die  Kinderabteilung, wo ihnen die vielfältigen Kindermedien gezeigt wurden.  Groß waren die Kinderaugen, als sie die CDs-  Film- und Bücherregale zu Gesicht bekamen.  Die PCs und das Spieleregal im hinteren Teil der Kinderabteilung wurden auch angeschaut und bestaunt.  Handelnd und begreifend konnten die Kinder erste Erfahrungen mit dem Medium Buch machen.  Herr Riek und Frau Wütschner,  machten dies sehr geduldig und kindgerecht und nahmen sich dabei viel Zeit für die muntere Kinderschar.


Eine kurze Sprachförderungseinheit  der Kinderbetreuung ergänzte die Führung, bei der die Kinder ganz gebannt und aktiv mitmachten.  Rhythmisch wurden  Namen von unterschiedlichen  Tieren geklatscht und mit Bewegungen untermalt: Eisbär, Elefant, Schaf, Ziege, Schildkröte, Kuh.  Danach musste jedes Kind ein Bilderbuch mit einem der Tiere suchen  und konnte dieses zum Abschluss  in der einladenden Mitte ganz entspannt  anschauen. Die Zwillinge Ibrahim und Muhamed (5 Jahre alt),  griffen beide gleich nach dem  Elefanten, der dann auch doppelt da war.


Es herrschte fröhliches Lachen sowie viel Motivation und Wissbegier bei der Sprachförderung  und dem ersten Umgang mit  den Bilderbüchern. Nur ungern  verließen die Kinder den einladenden Raum und die Mediathek. Für die Kinder zwischen vier und acht Jahren,  die seit März  in der Grabenstraße untergebracht sind,  war der Besuch der Mediathek  ein großes Erlebnis, bei dem sie die Mediathek als Freizeit- und Bildungsraum kennen lernten. Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiterinnen der Mediathek Neckarsulm, die alle Asylkinder und die Frauen der Kinderbetreuung stets sehr herzlich und offen empfangen und mit unterschiedlichsten  Angeboten unterstützen.


Auf dem Weg zum Kolpinghaus,  wo die Kinderbetreuung für die  Kinder aus der Grabenstr. stattfinden wird, wurde auch der Löwenbrunnen ausgiebig bestaunt. Im Kolpingjugendraum  konnten die Kinder dann sehen, wo sie künftig spielen, malen, bauen und Deutsch lernen werden. Mit einem Bild für die Eltern als Mitbringsel  ging es  dann auf den Heimweg in die Grabenstraße.


Vielen Dank an die Kolpingsfamilie Neckarsulm, die sehr unkompliziert und unproblematisch bei der Raumsuche den Freundeskreiskreis unterstützte  und  auf Anfrage den Raum angeboten  und zur Verfügung gestellt hat. Für die stetige Hilfe und Unterstützung  der Asylarbeit des Freundeskreises, sei  es beim Essen mit Gästen, Asylcafes u.v.m.  herzlichen Dank.  Der Freundeskreis Asyl  traf bei der  Kolpingsfamilie stets auf offene Türen und Herzen.


Die Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl betreibt mit der neuen Gruppe für die Kinder aus der Grabenstraße jetzt drei Betreuungsgruppen. Die ersten beiden für die Kinder aus der Rötelstraße und der Odenwaldstraße laufen schon länger. Sehr engagierte und zuverlässige ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen leisten hier wertvolle pädagogische Integrationsarbeit, die durch Hausaufgabenbetreuung und Leseförderung  an allen drei Standorten ergänzt wird. Die Betreuung der Asylkinder aus der Rötelstraße durch die Stadt im Gleis 3 fällt leider weg.


Bildung und Integration, Sprache und Teilhabe,  sind dem Freundeskreis Asyl in der Kinderbetreuung sehr wichtig. Viele Aktionen außerhalb der Container ergänzen die pädagogische  Arbeit, um die Kinder mit ihren neuen Wohnort, den dort vorhandenen hervorragenden Bildungsangeboten sowie Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufzuzeigen, dabei aber auch  Spaß und Freude zu erleben.


Annemarie Adam

Kinderbetreuung Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/06 Zweites Asylcafe in St. Paulus

 

 

Am 17.06. fand  das zweite Asyl- und Begegnungscafe im Paulus statt. Viele Familien, Kinder und Einzelpersonen aus der Rötelstraße, der Odenwaldstraße und die neuen Familien aus der Grabenstraße fanden sich zahlreich dazu ein. Ein paar Neckarsulmer mehr kamen diesmal dazu. Bei Spiel, Spaß und Kaffee + Tee und Kuchen, kam man schnell in Kontakt und es ergaben sich lebhafte Interaktionen.


Trotz Ramadan nahmen die Flüchtlingsfamilien und  Einzelpersonen das Angebot wahr und genossen die Gemeinschaft sowie den Austausch auch untereinander sehr.


Die zahlreichen Kinder wurden von den Studierenden der Kath. Fachschule mit Kinderschminken, Spielen u.v.m. aufs Beste betreut. Die großen Spiele der Kolping Jugend erfreuten  die großen und die kleinen Gäste. Das gemeinsame Tun förderte die Begegnung sehr und trug zu der guten Stimmung und  der positiver Atmosphäre bei.

Das Fazit war - Ein rundum gelungene Veranstaltung!


Großen Dank  an die Studierenden und  Herrn Dr. Ochs, an die Kolping-Jugend und  Kolpingsfamilie und den Helfern im Hintergrund!  Weitere Cafes werden im Herbst und im Advent folgen.


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neclarsulm



2016/05 Konzert in der Ballei

 

Musik verzaubert – Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften beim Konzert in der Ballei

 

Erwartungsvoll fahren zehn Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft in der Odenwaldstraße mit dem Bus zur Ballei. Dort sind auch schon die Kinder aus der Unterkunft in der Grabenstraße eingetroffen. Die Kinderbetreuung des Freundeskreis Asyl hat sie zum Konzert des Jugendsinfonieorchesters abgeholt und will den Kindern Teilhabe am öffentlichen Leben und den kulturellen Angeboten in Neckarsulm ermöglichen.


 

Als ganz besonderes Geschenk zum 25-jährigen Bestehen bringt  das Orchester neben dem ersten Satz aus der unvollendeten Symphonie von Franz Schubert und einem schwungvollen Medley aus dem „Fluch der Karibik“ den  „Karneval der Tiere“ zur Aufführung. Sprache und Musik werden vernetzt. Auch wenn einige Kinder noch nicht alles verstehen können, so lauschen sie doch gebannt der Musik von Camille Saint-Saens. Einmal im Jahr feiern die Tiere Karneval, an einem für die Menschen geheimen Ort. Sie verkleiden sich und führen Kunststücke vor. Eigentlich hatte Saint-Saens nur die Musik komponiert, es gab zunächst keine Geschichte dazu. Weil die lustigen Stücke aber den Zuhörern so gut gefielen, wurden später Geschichten dazu erfunden, die Andrea Voit-Erlewein in der Ballei zwischen den Musikstücken erzählt.


Die Kinder vergessen für eine Stunde die Enge in ihrer Unterkunft, lassen sich von der Atmosphäre in der Ballei, dem fantastisch aufspielenden Jugendsinfonie-orchester und den beiden Dirigenten Jochen Hennings und Andreas Kehlenbeck in das Reich der Musik entführen. Fasziniert beobachtet ein fünfjähriger syrischer Junge den Dirigenten, nimmt den Rhythmus auf und dirigiert in sich versunken mit. Die Augen der Kinder hängen gebannt am Orchester, voll konzentriert lauschen sie der Musik und klatschen begeistert Beifall. Auf dem Heimweg fragen sie, wann sie denn wieder in die Ballei kommen dürfen. Zwei Mädchen singen ein Lied aus ihrer Heimat. Die Musik hat sie beflügelt.


Die Kinder mit ihrer ansteckenden Fröhlichkeit und Begeisterung zeigen, dass der Weg, den der Freundeskreis Asyl in Neckarsulm in der Kinderbetreuung geht, der richtige ist. Er bietet Kindern in Kooperationen mit Institutionen und Vereinen Möglichkeiten, Kultur in vielfältiger Weise zu erleben, zu erfahren und auch selbst zu gestalten. Damit werden die Bedingungen für eine gelingende Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit verbessert.


Alle Kinder und die Frauen der Kinderbetreuung des Freundeskreis Asyl  bedanken sich bei Jochen Hennings und dem Jugendsinfonieorchester für einen wunderbaren Nachmittag.


Marianne Franz

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/05 Fahrradtour nach Bad Wimpfen

 

 

Ein Wunsch der Kinder aus der Rötelstraße wurde erfüllt: Franzi, Jürgen und Hedi radelten am 24.5.2016  mit 8 Kindern auf dem Neckarradweg nach Bad Wimpfen.


Petrus hatte ein Einsehen und es blieb trocken. Die Attraktion auf dem Weg war die Schleuse in Bad Friedrichshall und wie bestellt, konnte die Gruppe ein Schiff beobachten, das durch die Schleuse fuhr.


 

Unterwegs gab es noch Wissenwertes wie zum Beispiel: Wie Neckarsulm zu seinem Namen kam und die Rechenaufgabe wie alt der blaue Turm ist !


Nach 4 Stunden (fast) pannenfreiem Ausflug waren alle glücklich wieder Zuhause und fragten begeistert nach der nächsten Tour.


 

Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/04 Schulbeginn in der Johannes-Häußler-Schule

 

Neckarsulmer sagen "Willkommen!" mit Zeit, Zuwendung und Zuhören

 

 

Die Anmeldung in der Johannes-Häußler-Schule war für die kleine neu angekommene Gruppe von Familien aus Syrien und Afghanistan ein besonderer Tag.


 

Einen ganz herzlichen Dank an Herrn Rektor Manfred Scheer und an Frau Ina Maria Berthold für die Zeit und das Gespräch mit den Flüchtlingen.


Drei Frauen vom Asylkreis Neckarsulm holten die Kinder in Begleitung eines Elternteiles ab und zeigten ihnen den sichersten Weg zur Schule. Auf dem Weg dorthin konnten viele wichtige Punkte gezeigt und erklärt werden. Da drei der Flüchtlinge ein gutes Englisch sprechen, war das Verstehen und Erklären einfach und wurde in arabisch und farci weitergegeben. 


Herr Scheer wartete schon auf die angemeldete Gruppe. In einer kurzen, gemütlichen  Runde erfuhren die Schüler und Eltern viel über die Schule. Auch gab es Erklärungen und Vordrucke über Gewohnheiten und Regeln der Schule in arabisch und farci.


Nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars zeigte der Rektor noch einen Teil der Schule. Besonders interessant war dabei der Werkraum mit einem vorgeführten Experiment. Die Kinder waren sichtlich begeistert.


Auf dem Heimweg erwartete uns noch Frau Berthold und gab nicht nur den Flüchtlingskindern eine Schultasche, sondern nahm sich  auch viel Zeit für ein Gespräch mit der sehr dankbaren Gruppe.


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/03 Stadtrally der Kinderbetreuung

 

Mit Stationen im Stadtmuseum, am Marktplatzbrunnen, im Amtszimmer des Oberbürgermeisters und im Weltladen, waren 15 Kinder aus der Odenwaldstraße vor Ostern durch Neckarsulm unterwegs. Dabei lernten sie spielerisch deutsche Osterbräuche wie Eier suchen und geschmückte Osterbrunnen und ihre neue Heimat kennen.


Vor den Containern in der Odenwaldstraße bekamen sie das Foto der ersten Station ausgehändigt und mussten dieses Haus dann suchen. Im Stadtmuseum wurde den Asylkindern aus Syrien und Afghanistan die Zeit der Deutschordensritter aktiv und durch eine Aufgabe erlebbar gemacht. Sie malten das schwarze Kreuz in ein Ritterschild rein und konnten danach beim Vorzeigen des Ergebnisses in den Osterkorb greifen. Vor dem Stadtmuseum wurde die nächste Station mit dem Löwenbrunnen ausgegeben.


Sie stürmten sofort Richtung Marktplatz los, wo sie von Herr Diemer mit einer Bilderrätselaufgabe erwartet wurden. Das Tier, welches dem Brunnen den Namen gibt,  musste erkannt und auf dem Aufgabenblatt eingekreist werden.  Ein Heft und ein Stift sowie ein Überraschungsei aus der Osterkiste, konnte an dieser Station eingepackt werden, wobei das Ei sofort in den Mund wanderte.


Die nächste Station  war schnell gefunden, Oberbürgermeister Scholz wartete schon in seinem Amtszimmer auf die muntere Schar. Hier mussten zwei Kinder, nachdem sie  OB Scholz mit einem Begrüßungslied erfreut hatten,  die Aufgangstreppen zum Rathaus zählen.  Danach wartete ein Schokoosterei  als Belohnung auf sie.


Auch der Weltladen, die letzte Station,  war schnell erreicht. Hier wurde ein Gegenstand im Schaufenster versteckt und musste gefunden werden. Die Suchaufgabe wurde von den Kindern  erfolgreich gelöst und bei  Kuchen und Saft  ging die Stadtrally zu Ende.


An jeder Station hatten die Kinder viel Spaß und die Verantwortlichen wie Frau Eichhorn, Herr Diemer, Herr Scholz und Frau Schäfer vom Weltladen, schenkten den Kindern unvergessliche Momente und viel Freude. Herzlichen Dank für leuchtende Kinderaugen und  fröhliches Kinderlachen an alle.


Die Kinderbetreuung  des Freundeskreises Asyl findet jeden Donnerstag, abwechselnd in den Containern und der Moschee in der Rötelstraße und in der Odenwaldstraße statt. Hier werden alle Asylkinder aus beiden Standorten von den Frauen des Freundeskreises betreut. Zusätzlich betreut die Stadt Neckarsulm alle zwei Wochen mittwochs, die Asylkinder aus der Rötelstraße im Rahmen ihres Projektes: Ich hole dich zum Spielen ab, im Jugendzentrum  Gleis 3. 


Die Frauen der Kinderbetreuung starten  ab April  ihr  neues Handlungsfeld mit Sprach- und Hausaufgabenbetreuung  für die Asylkinder. Auch im April . startet das Museumsprojekt: Herzlich willkommen – Kinder der Welt treffen sich im Stadtmuseum Neckarsulm. Gespendet von den Kiwanis Neckarsulm, nehmen daran 4 Grundschulkinder,  10 Asylkinder aus beiden Standorten und 3 Schüler Coaches vom ASG teil.


Integration und Begegnung zwischen allen Interessierten, ist für den Freundeskreis Asyl und ihren sehr engagierten  Unterstützern gelebte Normalität und wichtigstes Ziel ihrer Arbeit.


Annemarie Adam

Kinderbetreuung Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/03 Erstes Asylcafe im kath. Gemeindezentrum St. Paulus

   

Zum ersten Aslycafe im kath. Gemeindezentrum haben die Schülerinnen und Schüler der sozialpädagogischen Fachschule  (Leitung Dr. Thomas  Ochs) in Zusammenarbeit mit der Kolpingjugend und dem Freundeskreis Asyl eingeladen. Spiel, Spaß, Unterhaltung, Sich-Kennenlernen  bei Tee, Kaffee und Gebäck  waren rundum gelungen.



2016/03 Besuch im Zweiradmuseum

 

 

Deutsch lernen und ein faszinierender Streifzug durch die Fahrrad- u. Motorrad-geschichte im Zweiradmuseum in Neckarsulm.

 

Donnerstag  03.03.2016. 18 Teilnehmer aus Syrien, Irak und Afghanistan besuchten mit ihren vier Dozenten/innen und einem Dolmetscher das Zweiradmuseum und waren besonders von der Motorrad-Sonderausstellung begeistert.


Die Flüchtlinge bekamen unmittelbar einen umfassenden Eindruck über die Entwicklung  und Entstehung der Rad – Geschichte und konnten die Technik studieren und bestaunen. Auch interessant deshalb, weil schon die meisten ein gebrauchtes Fahrrad vom Freundeskreis-Asyl erstanden haben und dieses auch täglich benutzen.


Ein herzliches Danke den Museums-Mitarbeitern, die beim begeisterten Besichtigen etwas mehr Freiraum duldeten.


Brigitte Hörack/Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/02 Posaunenchor bei den Flüchtlingen

 

 

Wieder einmal hat der Posaunenchor bewiesen: Musik kennt keine Grenzen und Musik versteht jeder, da braucht es keine Sprache! 


Am Sonntag den 14. Februar 2016 um 10.30 Uhr versammelte sich der Posaunenchor aus Neckarsulm (der weiteste Bläser kam aus Nordheim) in der Rötelstraße und erfreute die Flüchtlinge.


Danach wurde die zweite Unterkunft in der Odenwaldstraße angefahren. Dort wurden die angekündigten Posaunisten schon erwartet. Und nach dem letzten Glory-Halleluja gab es sogar von den vielen Zuhörern Zugabe Rufe.


Für den musikalischer Schritt zur Integration ein herzliches Dankeschön dem Posaunenchor aus Neckarsulm unter der Leitung von der Dirigentin Caroline Koch und der Organisation von Harald Weber.


Auf eine Einladung der Flüchtlinge in ihren Aufenthaltsraum waren Ilse Kress und Hedi Hangebrock schon vorbereitet und haben Kuchen und Getränke organisiert. Schön, dass alle Bläser für die Einladung Zeit hatten, so entstand ein reger Austausch und Kennenlernen. Ein Danke den Bläsern brachten nun die Flüchtlinge Bassam Alkarishy mit einem Geigenkonzert, Rami Sawan mit einem Gitarrensolo und Abdulla Qutaiba mit einem Stück auf der Querflöte.


                                                                               Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/02 Deutsch für Frauen

 

Flüchtlingsfrauen lernen Deutsch

 

Auf Wunsch der Flüchtlingsfrauen konnten wir am 16. Februar 2016 einen ersten Deutschunterricht auch in der Odenwaldstraße anbieten. Gut organisiert und vorbereitet wurden ihre Kleinkinder parallel von den Kinderbetreuerinnen Jutta Polimeno und  Elvira Aichert beschäftigt. Nur so  ist für die syrischen und afghanischen Frauen ein konzentrierter Unterricht möglich.


 

Ein herzliches Dankeschön der Sozialarbeiterin Frau Keyser-Elbradey für die Bereitstellung der Räumlichkeit und dem Hausmeister Herr Renz für die Mithilfe der Möblierung.


 

Bei der Vorstellungsrunde und den Informationen über den Stundenverlauf waren Sana Rieker und Ali Farhadi die sprachlichen Vermittler. So konnten wir viel über die Familien der Frauen und auch sozialen Hintergründe erfahren. Voll Eifer waren die Teilnehmerinnen bei der ersten Schriftübung dabei. Bei den ersten Buchstaben des Alphabets halfen die Namen der ehrenamtlichen Dozentinnen Angela Zickler  und Brigitte Hörack. Am Ende der zwei Unterrichtsstunden gab es beim gemeinsam gesprochenen Zahlenreim nur lachende Gesichter !


Schon nach der ersten Lektion wurden zwei Tage Unterricht in der Woche gewünscht.


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/02 Ehrenamtliche Helfer sortieren Kleiderspenden im Gleis 3

 

 

Freundeskreis Asyl verfügt über volles Bekleidungslager für Flüchtlinge

 

Über ein volles Lager gespendeter Kleidung verfügt der Freundeskreis Asyl in Neckarsulm. Die Kleiderspenden wurden von der Josef-Schwarz-Schule in Erlenbach gesammelt und dem Freundeskreis zur Verteilung an Asylsuchende zur Verfügung gestellt. Damit der Freundeskreis schneller auf die benötigten Kleidungsstücke zugreifen kann, wurden die Säcke voller Spenden jetzt im kommunalen Kinder-Jugend-Kultur Zentrum „Gleis 3“ sortiert und neu in Kartons verpackt.


 

Beim Sortieren halfen das Team des Gleis 3, Teilnehmer am Freiwilligendienst „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) bei der Stadt, Schüler der Hermann-Greiner-Realschule Neckarsulm im Rahmen des schuleigenen Praktikums „Soziales Engagement“ sowie weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sie sortierten säckeweise Kinderbekleidung, Jacken, Hosen, Röcke, T-Shirts, Pullover, Schals und Mützen, Schuhe und Socken, Regenjacken, Badekleidung, Handtücher, Bettwäsche, Kopfkissen und Spielzeug. Unbrauchbare oder verschlissene Kleidungsstücke sortierten die Helfer aus. Der Großteil der Spenden besteht aus Kinderbekleidung, darunter auch hochwertige Markenartikel.


                     

Die Spenden sind für einen ständig wachsenden Personenkreis bestimmt. In Neckarsulm sind derzeit 374 Flüchtlinge vorläufig untergebracht, die meisten davon in den Asylbewerberunterkünften im Gewerbegebiet „Rötel“ und auf dem Gelände der Christian-Schmidt-Schule. Unter den Asylsuchenden befinden sich auch immer mehr Familien. So hat der Landkreis Heilbronn vor kurzem ein privates Wohngebäude in der Grabenstraße angemietet. Dort sollen ausschließlich Familien untergebracht werden. Das Wohnhaus bietet Platz für bis zu 29 Personen. (snp)     


Im Gleis 3 Neckarsulm wurden säckeweise Kleiderspenden für Flüchtlinge sortiert: FSJ-Teilnehmerin Marilena Polisi, Hausleiterin Isabel Klaus und FSJ-Teilnehmer Nico Markert, Vorstandsmitglied des CVJM Neckarsulm und Koordinator beim Freundeskreis Asyl.                     



2016/01 Besuch im Theater Heilbronn

 

Neckarsulmer Flüchtlingskinder zu Besuch im Theater Heilbronn

 

Wann: 24.01.2016 von 14.00- 17.00 Uhr

Was: Der Lebkuchenmann

Wer: 20 Flüchtlingskinder aus der Rötelstraße und der Christian-Schmidt-Schule und 5 Betreuer des Freundeskreises Asyl Neckarsulm

Wie: Ausflug mit der Stadtbahn


Wir hatten sehr viel Spaß, schon die Stadtbahnfahrt war für die Kinder eine Erfahrung für sich.

 

In der Vorführung nur staunende Augen, konzentriertes Zuhören, viel Lachen und viel Freude, sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen!


Ermöglicht haben uns den Theaterbesuch das Landratsamt Heilbronn und die Bürgerstiftung Heilbronn!


Vielen Dank für die schönen Stunden!



2016/01 Besuch der Kinderbetreuung bei der Sternsingergruppe St. Johannes


Sternsinger von Sankt Johannes teilen mit den neuen Asylkindern

aus der Christian-Schmidt-Schule


Schon zum dritten Mal war die Kinderbetreuung des Freundeskrieses Asyl Neckarsulm am 14.01. zu Gast im Gemeindehaus Sankt Johannes.


15 Kinder und ihre drei Betreuer fuhren mit dem Stadtbus in den Neuberg, was für die Kinder  schon ein Erlebnis an sich war. Empfangen wurden sie von Maja Römmele, die sie mit Musik und Spiel mitnahm,  in einen  sehr schönen  und bewegten Nachmittag.

 

Nach einer Willkommen- und Kennenlernen Runde  konnte jeder in die Sternsinger Kostüme schlüpfen,  mit dem Stern rumlaufen  und so erfahren, um was es bei diesem Brauch geht. So bekamen sie unmittelbar einen kleinen Eindruck in ihre neue Heimat, mit ihren Bräuchen, Festen und Gewohnheiten, was den Frauen der Kinderbetreuung vom Freundeskreis Asyl sehr wichtig ist.

 

Alle Kinder  hatten viel Spaß dabei und konnten so ihren begrenzten Alltag in den Containern unterbrechen und Kinder sein, beim Spielen und Singen. Mit einer Tüte voll Süßigkeiten, fuhren die Kinder wieder zurück in die Container, nicht ohne sich ganz herzlich für den schönen Nachmittag zu bedanken!

 

Vielen Dank an die Sternsinger Gruppen der Gemeinde Sankt Johannes, die mit ihrer Süßigkeiten Sammlung so viel Freude zu den Asylkindern brachten- Durch Begegnung und Kennen lernen,  werden so kleine Schritte zur Integration angebahnt!


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2016/01 Info-Nachmittag der Polizei im Zweiradmuseum


Am 21. Januar 2016 machten sich mehrere Gruppen auf den Weg von den Unterkünften beim Recylinghof und bei der Kreisberufschule zum Zweiradmuseum -  darunter zahlreiche Kinder. Heute sollten alle einen echten deutschen Polizisten zu Gesicht bekommen. Die Idee hatte   Friedhelm Zoller vom Freundeskreis. Zusammen mit Museumspädagogin  Anette  Eichorn vom Zweiradmuseum und Polizeikommissar Dirk Schulze setzte er sie um.


 

Nach dem Fußmarsch  im Zweiradmuseum angekommen, wurden alle freundlich von Friedhelm Zoller und Museumsdirektorin Natalie Scheerle-Walz im Vortragsraum im Erdgeschoss begrüßt.  Zunächst sprach Polizeikommissar Dirk Schulze allgemein über die Rolle der Polizei in Deuschland. Im Gegensatz zu manchen  diktatorischen Ländern hat sie den Anspruch "Freund und Helfer" für alle zu sein.


Dann ging es konkret um das Verhalten im Straßenverkehr in Deutschland, vor allem für FahrradfahrerInnen. Sehr  ausführlich und anschaulich wurden Regeln, Schilder und Beispielsituationen besprochen.  Darunter auch - selbst für versierte Deutsche  - kniffelige Fragen wie z.B.: Was ist der Unterschied zwischen einem mit Zebrastreifen und einem mit Linien markierten Fussgängerüberweg an einer Ampel? Antwort: Keiner - solange die Ampel eingeschaltet ist...


Die Kinder unter den Flüchtlingen verstanden die Erklärungen ganz gut in Deutsch.  Um  es aber perfekt zu machen, sorgte     Iman Ham für die  Übersetzung ins Arabische und  Ali Farhadi  ins Persische. Bis zum Schluss - mit Brezeln und Getränken - waren alle mit grosser Aufmerksamkeit  bei der Sache und nahmen viele wertvolle Informationen und Eindrücke mit.


Danke an die Organisatoren!



2016/01 "Sports Day" in der Häussler-Halle

 

Beim „Sports Day“ Integration in Praxis umgesetzt

Bereits 5. Veranstaltung für Flüchtlinge erfolgreich durchgeführt.

Zusammen viel Spaß gehabt beim Sport-Parcours und Tischtennisspiel

 

Die Neckarsulmer Sport-Union war am letzten Samstag Kooperationspartner bei der bisher 5. Veranstaltung, die unter der Federführung des CVJM und dem Freundeskreis Asyl Neckarsulm, diesmal in der Häußler-Turnhalle durchgeführt wurde. Unter dem Namen „Sports Day“ fand dort zusammen mit den Abteilungen Tischtennis und Turnen ein Aktionstag für Flüchtlinge statt. Dieser machte - nach zunächst etwas schleppendem Beginn - am Ende allen so richtig Spaß, bei der gebotenen Vielfalt von sportlicher Betätigung.


Den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen - teilweise mit und ohne Fluchthintergrund - hatten vom CVJM Nico Markert und Marco Elischer sowie vom Freundeskreis Asyl Neckarsulm Annemarie Adam geknüpft. Dieses Team kümmert sich schon seit 2014, bei unterschiedlichen Begegnungen zum einen direkt vor Ort in den Containeranlagen, dazu auch bei Terminen im Jugendhaus „Gleis drei“ und darüber hinaus mit solchen Aktionen und Veranstaltungen, um die Migranten.


Nachdem die jugendlichen Asylanten von den Verantwortlichen in den Unterkünften bei der Gewerbeschule sowie im Gewerbegebiet Rötel abgeholt wurden, füllte sich dann auch nach und nach die Häußlerhalle mit Leben. Marco Elischer begrüßte die Gäste in englischer Sprache, erklärte das Kommende und forderte auf Mitzumachen. Das Altersspektrum der Mädchen und Jungs, reichte von jungen Schulkindern, bis zu heranwachsenden jungen Männern, die hier freilich vergeblich nach Fußballspiel-Möglichkeit suchten. Doch die von Vereinsseite vor Ort warteten verantwortlichen Übungsleiter, Annette und Heinz Harst, dazu Peter Janßen, (Tischtennis) sowie Kim Hanselmann und Bernd Chardon (Turnen), hatten sich zusammen mit weiteren Helfern, viel Abwechslung für die Gäste einfallen lassen. So fand jeder schließlich seinen Spaß dabei.


Ob Tischtennis-Balltraining für Anfänger an fünf bereitstehenden Platten, dazu auch Matchs gegeneinander - oder auf der anderen Hallenseite Turn- Versuche oder -übungen auf der Bodenmatte - mit Purzelbaum, Kasten- und Barrenübungen, bis hin zum Seilspringen und Sprossenwand-Klettern - war jede Menge Abwechslung geboten. So freuten sich am Ende die Macher Nico Markert, Marco Elischer sowie auch Annemarie Adam, dass die Resonanz mit rund 50 Teilnehmern recht ordentlich geworden war. Den sportlichen Einblick vervollständigte noch ein Mal- und Basteltisch im Foyer, wo es nebenan auch noch Getränke und kleine Verpflegung gab.


Dass Sport ein Weg sein kann der integriert und verbindet, war jedenfalls zu erkennen gewesen. Dass es in dieser Richtung so weitergeht, dafür hat der Verein CVJM schon vorgesorgt. So sagte Niko Markert, dass Die nächste Aktion an gleicher Stelle schon am 12. März, zwischen 15 und 18 Uhr stattfindet. Dabei sollen sich in einer Art von Ausstellung, Vereine, Sportarten und Sparten, mit allerlei Aktionen und Werbemöglichkeiten präsentieren. (khl)



2016/01 Neuer Aufenthaltsraum

 

Ein Ort um sich zu treffen, zum Reden, Spielen und zum Beten.

Freundeskreis Asyl richtet Aufenthaltsraum in der Sammelunterkunft Odenwaldstraße ein

 

Eine Sammelunterkunft ist kein First-Class-Hotel. Das wird einem beim Gang durch das Asylheim schnell bewusst. Der Platz von 4-7qm pro Asylsuchenden ist deutlich geringer als es der Durchschnittsbürger gewohnt ist. Ein Schlafplatz in der Sporthalle lässt zudem wenig Platz für Privatsphäre. Auch in den Räumen in den Wohncontainern bleibt nur Platz für das Notwendigste. Kein Wunder, dass sich viele Asylsuchende auf Plätzen vor den Asylheimen oder in der Umgebung aufhalten. Daraus können Probleme mit den Nachbarn und auch bei den Asylsuchenden untereinander begünstigt werden.


Die ehemalige Lehrerin und Künstlerin Regina Trage aus Neckarsulm ist seit längerer Zeit in der Asylarbeit tätig. Durch die vielen Kontakte mit Asylsuchenden, von denen sie einige als Patin im Alltag betreut, vermisste sie im Asylheim schon länger einen Platz, wo man sich treffen kann. Die Bewohner vermissten zudem einen Platz zum Beten. Zusammen mit Asylsuchenden entwarf sie ein Konzept und machte sich umgehend daran, dieses umzusetzen. Sitzgelegenheiten, Tische, Stühle, ein Regal waren über die Aufbaugilde oder Kleinanzeigen für wenig Geld schnell gefunden. Mitglieder des Freundeskreises Asyl halfen beim Transport. Spiele, Bücher, Tassen und Gläser für Tee komplettierten die Einrichtung. Bilder und besonders Landkarten schmücken die Wände. Hier kann jeder zeigen, wo er herkommt und welchen Weg er von dort seiner Heimat bis nach Neckarsulm genommen hat.


Ende Dezember war es dann so weit und der Raum konnte der Gemeinschaft der Asylsuchenden übergeben werden. Hedi Hangebrock, Regina Trage und weitere Helfer vom Freundeskreis übergaben bei einer kleinen Feier den Raum seiner Bestimmung. Sana Ourai-Rieker, die schon lange in Neckarsulm wohnt, übersetzte alle Grußworte ins Arabische.  Der Ansturm war so groß, dass gar nicht alle hereinkommen konnten und die Feier durch die geöffneten Fenster von draußen verfolgten. Montaser Mohamid, Englischlehrer aus Syrien der seit zwei Monaten in Deutschland ist und fleißig Deutsch lernt, bedankte sich im Namen der Bewohner des Asylheims mit einer Ansprache in englischer Sprache mit deutschen Anteilen, wofür er viel Beifall von allen erhielt.


Die ansprechende Atmosphäre lud zum Verweilen ein und schnell kamen die Gäste vom Freundeskreis Asyl und die Bewohner des Asylheims ins Gespräch oder testeten die vorhandenen Spiele. Seither wird der Raum rege genutzt und von den Bewohnern des Asylheims auch sehr ordentlich gepflegt.


Die Sozialarbeiterin der Sammelunterkunft, Frau Keyser-Elbradey, unterstützte diese Aktion und gab den Raum dafür frei. Auch der Bauhof der Stadt Neckarsulm, beteiligte sich und steuerte eine Tischtennisplatte für den Außenbereich sowie einige Fahrradständer bei.


Das nächste Projekt des Freundeskreises, ein Spielzimmer für Kinder, ist schon in Planung.



2016/01 Besuch beim Weihnachtszirkus in Heilbronn

 

Am 3.1.2016 ging es für die Kinder schon früh los. Um 9 Uhr fuhr der Bus ab nach Heilbronn. Hier verbrachten wir einen tollen Vormittag im Weihnachtszirkus. Die Kinder waren alle total begeistert. Danke an alle, die uns das ermöglicht haben, vor allem an KIWANIS!



 


2015/12 Weihnachtsbescherung

 

Schüler und Eltern der Josef-Schwarz-Schule gestalten die Weihnachtsbescherung im Asylheim


Mit viel Liebe und Sorgfalt hatten Eltern der Josef-Schwarz-Schule individuell abgestimmte Weihnachtspakete für die Kinder des Asylheims gepackt. Spielsachen waren hierbei natürlich der große Renner.


Am 21.12. war es dann so weit und Nico Markert zog mit seinen Helferinnen und Helfern im Asylheim von Tür zu Tür, um die Geschenke persönlich zu überreichen. Die Überraschung war gelungen und die Freude bei Kindern und Eltern riesengroß. Strahlende Kinderaugen waren den Helferinnen und Helfern eine gute Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.


Auch die erwachsenen Familienmitglieder und die alleinstehenden Männer wurden nicht vergessen. Sie erhielten auch eine Geschenktüte mit Schokolade, Mandarinen und Tee.


Schon zum Nikolaustag hatten zwei Klassen der Josef-Schwarz-Schule in liebevoller Feinarbeit Säckchen genäht und diese mit Spielsachen und Hygieneartikeln für die Kinder des Asylheims in der Rötelstraße gefüllt. Vorausgegangen war eine - von der Schule angefragte -  Informationsveranstaltung. Nico Markert hatte in der Schule über das Leben im Asylheim berichtet und die Fragen der Kinder beantwortet.



2015/12 Weihnachtsfeier der Kinderbetreuung


Zur letzten Kinderbetreuung im Jahr 2015 am 17.12.2015 hatte die Leiterin Annemarie Adam neben den Kindern auch Gäste der Partnerorganisationen des Freundeskreises Asyl eingeladen.


 

Durch die interaktive Begrüßung, bei der Kinder und Gäste zu einer partnerschaftlichen Aktion angeregt wurden, kamen sich alle schnell näher. Christianne Klotz-Kanntenwein spielte mit Kindern ein Hüpfspiel. Ein gemeinsames Lied war schwierig, doch spätestens, als Jojo Eble „Oh Tannenbaum“ anstimmte, war das Eis gebrochen.


Nach der Ausgabe der Spiele kam richtig Leben in die Bude. An allen Tischen gab es Brett- oder Geschicklichkeitsspiele, bei denen sich rasch aktive Beteiligung einstellte. Bernhard Zartmann und Gerald Friebe knackten zusammen mit Asylkindern Probleme bei Strategiespielen, Dr. Berger von der Hermann-Greiner-Realschule erprobte sich bei Legespielen und Puzzles. Annette Eichhorn und Julia Bruns beteiligten sich bei Lege- und Malspielen.


Die Schülerinnen der HGR, die sich im Rahmen einer AG in der Kinderbetreuung für Asylkinder engagieren, hatten alle Hände voll zu tun, um dem Tatendrang der Kinder Genüge zu tun. Hier zeigte sich sehr deutlich, wie wichtig die Kinderbetreuung ist. Das Alltagsleben in der Asylunterkunft bietet den Kindern viel weniger Anregung und Spielmöglichkeiten und ihr Hunger auf Anregung ist deutlich spürbar.


Frau Giannoni vom Freundeskreis hatte Plätzchen und Hefezopf gebacken, der Kulturverein der Moschee, vertreten durch das Vorstandsmitglied Hakan Akkasoglu, hatte - wie das ganze Jahr über - den Raum zur Verfügung gestellt sowie Tee und weitere Getränke beigesteuert.


 

Zufriedene Gesichter gab es auch zu Ende der Veranstaltung, als alle Kinder einen Sportbeutel mitnehmen durften, den die Frauen der Aktion Glücksbeutel hergestellt hatten.


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm 



2015/12 Adventsfeier im Gemeindehaus Friedrichstraße

 

Flüchtlingsfamilien aus der Rötelstraße begegnen dem Advent

 

 

15 Familien und viele Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft in der Rötelstraße folgten am 12. Dezember der Einladung des Freundeskreises Asyl in das Gemeindehaus Friedrichsstraße. Bei dieser Begegnung im Advent konnten sie einen kleinen Einblick in das Brauchtum der Advents- und Vorweihnachtszeit bekommen.  Viel Unterstützung gab es durch den Kirchengemeinderat der ev. Kirche Obereisesheim und der ev. Stadtkirche Neckarsulm,  das Kolping Blasorchester und die Kolping Jugend sowie viele engagierte Studierende der Kath. Fachschule Neckarsulm. Sie trugen alle gemeinsam zum Gelingen des schönen und bewegenden Nachmittags  bei.


Drei engagierte Männer des Kirchengemeinderates Obereisesheim und zwei fleißige Helferinnen des Kirchengemeinderates der ev. Stadtkirche trafen die Vorbereitungen und dekorierten liebevoll den Gemeindesaal. Um 15.00 Uhr kamen die Familien und Kinder und fanden einen weihnachtlich geschmückten Raum und ein tolles Kuchenbuffet vor. Viele fleißige Helfer spendeten den Kuchen:  Der Kirchengemeinderat Obereisesheim, der katholische Frauenbund Ober-/Untereisesheim, die Bäckerei Härdtner, der Weltladen Neckarsulm und viele Einzelpersonen.


 

Weihnachtlich stimmte das Blasorchester die Gäste mit deutschen und internationalen Weihnachtsliedern ein. Bei Kaffee, Kinderpunsch und Kuchen kam man schnell  ins Gespräch. Die Kinder bastelten mit der Kolping Jugend ein Spiel aus Holz zum Mitnehmen, die FachschülerInnen schminkten die Kinder und spielten mit ihnen. In jeder Ecke des Raumes gab es ein Kinderangebot. Es wuselte, es wurde viel gelacht und Groß und Klein hatten viel Spaß!

Die Stimmung war gut, die Kinder waren sehr beschäftigt, mache verließen als Schmetterling, Blume oder Spiderman um 17.00 Uhr die Veranstaltung. Fröhlich und sehr dankbar verabschiedeten sich die Gäste und viele glückliche Kinderaugen leuchteten dabei.


 

Ein besonderer Dank gilt auch der Firma Zartmann für den kostenfreien Shuttleservice an diesem Nachmittag, wie auch bei vielen anderen Gelegenheiten im vergangenen Jahr.


Menschliche Begegnungen im Advent, die verbindende Sprache der Musik, gemeinsam Hand anlegen, etwas herstellen und gemeinsam spielen vereinten alle an diesem Nachmittag und schenkten den Familien eine kleine Auszeit von ihrem Alltag in der Flüchtlingsunterkunft.


Zeit schenken, anderen eine Freude bereiten, den noch Fremden unter uns begegnen und erfahren, dass sie gar nicht so fremd sind, diese Botschaft war den Beteiligten in der Vorweihnachtzeit eine Herzensangelegenheit.


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm 



2015/12 Deutschkurs für Frauen


 

 

Seit Anfang Oktober 2015  gibt es Dienstag und Donnerstag Vormittag zwei Gruppen „Deutsch für Frauen“  mit Betreuung der Kinder im Container-Aufenthaltsraum. Zu den  Dozentinnen und  den Kinderbetreuerinnen  kommen regelmäßig ca. 10 Frauen in die Anfänger- und die fortgeschrittene Gruppe. Spielerisch lernen die Frauen deutsch für den Alltag und haben Zeit sich zu konzentrieren, denn ihre Kleinkinder werden zeitgleich  gut betreut.



 

Heute, am Donnerstagmorgen,  bekam die Lerngruppe „Deutsch für Frauen“ Besuch vom freien Kindergarten. Diese sammelten Spielzeug und Bücher für die Kinder im Asyl. Frau Jung und Frau Heckmann brachten stellvertretend für den „freien Kindergarten“ die gespendeten  Bücher und Spielsachen  von den Kindergartenkindern. Die Sachen werden an die Kinder der asylsuchenden Familien verteilt.


EIN GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN DEN KINDERN VOM FREIEN KINDERGARTEN, die sich von ihrem Spielzeug  FÜR EINEN GUTEN ZWECK trennen konnten!

 


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm

mit der Deutschgruppe  und Frau Jung und Frau Heckmann vom freien Kindergarten



2015/11 Radtour nach Weinsberg

 

Donnerstag 05.11.2015 – Deutsch lernen auf der Weibertreu-Burgruine

   

 

 

     

In den Herbstferien erlebten syrische Flüchtlinge eine etwas andere Deutschstunde.


Mit ihren Dozentinnen radelten 13 Teilnehmer bei mildem Herbstwetter an der Sulm entlang nach Weinsberg. Ausgestattet waren die Flüchtlinge mit gebrauchten und reparierten Rädern aus der Fahrrad-Projektgruppe des Asylkreises.


Vom Parkplatz der Hildthalle wanderte die Gruppe zur Weibertreu. Auf dem ausgeschilderten Naturweg gab es nicht nur viele neue und interessante Vokabeln zum Lernen, die Aussicht war toll und die Geschichte der Burg und den treuen Weibern von Weinsberg wurde interessiert aufgenommen.


Beim anschließenden Besuch im kleinen Museum vom Rathaus konnte die Gruppe die ganze Weibertreu Geschichte nochmals verfolgen.  Ein Syrer meinte: „So sollten es die Frauen aus Syrien auch machen!“


Nach zügiger Heimfahrt bei einbrechender Dunkelheit waren alle von der Tour begeistert.


Gisela Winzen

Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckatsulm   



2015/10 Fußball-Integrationstag an der Johannes-Häussler-Schule

 

 

Sport schafft Gemeinsamkeit - Integrationstag Fußball für Kinder der Sprachklassen und in Deutschland aufgewachsene Kinder mit illustren Gästen!

 

Derr erste Integrationstag Fußball ist Geschichte: Zusammen mit Andreas Hinkel, Marco Di Biccari und Jochen Bauer trainierten und spielten 15 Kinder aus unseren Vorbereitungsklassen zusammen mit 15 Kindern, die in Deutschland aufgewachsen sind, in der Häußlerhalle. Fantastische Übungen zur Körperkontrolle, Schnelligkeit und Lockerung wechselten sich ab mit Ballarbeit, die intensiv im Mittelpunkt aller Trainingssequenzen stand. Über 3,5 Stunden rackerten die Spieler miteinander, um ihre technischen und taktischen Fähigkeiten zu verbessern. Herr Turba und Herr Bender waren als Co- Trainer eingesetzt (Herr Bender ist ein toller Torwart und Herr Turba ein bissiger und eisenharter Verteidiger). Zahlreiche Kiebitze verfolgten das Training von der Empore und freuten sich an den Trainingseindrücken.


Versorgt wurde die Spieler und Trainer in den Pausen von unserer Schülerfirma (Klasse 7a von Frau Gerstle) mit Tee, Kaltgetränken, Obst und Brezeln, aber auch in der Pause ließen sich die Schüler nicht abhalten vom Kicken mit den Stars! Gemeinsam und zusammen wurde gespielt ganz im Sinne des Mottos des Sponsors, der Fa. Franz Binder. Das Medieninteresse war gewaltig, denn neben der Heilbronner Stimme war auch noch der Südwestrundfunk mit einem Übertragungswagen und zwei Reportern vor Ort und auch LTV, der Lokalsender aus Ludwigsburg drehte vor Ort in der Häußlerhalle.

 

Jeder Schüler erhielt ein Fußballtrikot der Fa. Hummel und einen Lederball geschenkt und die Integrationsbeauftragte der Stadt Neckarsulm, Frau Bruns, überreichte Gedenkmedaillen. Höhepunkt aber war die Überreichung eines Schecks der Fa. Binder an Frau Hangebrock und Frau Hansen vom Freundeskreis Asyl, die die Kinder der Asybewerber und Flüchtlinge liebevoll betreut und begleitet.


Ein gemeinsames Mittagessen (Superkürbissuppe der 7a und Frau Gerstle und Frau Koelle) war Lohn und Stärkung für unsere Spieler - wer weiß schon, ob auch ein Nationalspieler des Jahres 2030 dabei war. Moderator Jochen Bauer war jedenfalls begeistert von der Trainingsarbeit und den Schülern: "Der Einsatz und die Disziplin aller Kinder hat uns sehr beeindruckt!"


Herr Scheer bedankte sich besonders bei den ehemaligen Profis für ihr Kommen und versprach, dass wir auch in Zukunft versuchen werden, die Integration von neuen Schülern aus fremden Ländern durch den Sport nachhaltig zu unterstützen.


(c)   JHS-Neckarsulm


Herrn Scheer, Rektor der Johannes Häußler-Schule ein herzliches Dankeschön  im Namen des Freundeskreises  für das  tolle Engagement beim Sporttag am 29.10.2015. Das ist nicht nur Integration von Flüchtlingskindern, es wertet auch die Johannes-Häußler-Schule auf. Vielen Dank auch für Ihre Bereitschaft, allen Asyl- Kindern eine Chance fürs Lernen und die Möglichkeit des Schulbesuchs zu geben.


Wer am gemeinsamen Fußballtraining der 30 Jungen mit den DFB Fußballtrainern als Beobachter dabei war und die begeisterten Jungen sah, weiß, dass der Integrationstag gelungen war. Eine gute Idee: Am Ende gab es noch ein gemeinsames Kürbissuppenessen aus der Schulküche. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Spende der Firma Binder, die wir für unsere Kinder- und Jugendarbeit sehr gut gebrauchen können.


Wir freuen uns schon auf die angekündigte nächste Sportveranstaltung. 


Hedi Hangebrock

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2015/10 Sport verbindet! Sport integriert!

 

 

Unter diesem Motto konnten am Samstag den 17. Oktober rund 50 Teilnehmende mit und ohne Fluchthintergrund, organisiert durch den CVJM Neckarsulm in Kooperation mit der Stadt Neckarsulm, gemeinsam in der Johannes-Häusler Hall Sport treiben.


Im Angebot waren Volleyball, organisiert durch die Volleyball Abteilung der Sport-Union, sowie Fußball. Für alle Kinder und jung Gebliebenen bot Achim Sauer von der Jugendsozialarbeit einen Papierfliegerwettbewerb an. Er zeigt sich begeistert von der tollen Gelegenheit hier aus dem Alltag zu entfliehen und meint „Wir vom Gleis 3 begrüßen Vielfalt in unserer Einrichtung und in Neckarsulm“.


„Eine tolle Gelegenheit um unsere neuen Mitbürger besser kennen zu lernen!“ fügt Anita Schweikle, Vorstandsmitglied des NSU Volleyball hinzu. Kaffee und Kuchen gespendet von der Bäckerei Härdtner rundeten den Nachmittag ab und gaben Gelegenheit zu ruhigerem Austausch.


 

„Damit möchten wir einen Beitrag zur besseren Verständigung und Integration leisten! So sind weitere engagierte Vereine sehr willkommen.“ betont Nico Markert, vom CVJM Neckarsulm und Organisator des Events.


Herzlich möchte sich der CVJM Neckarsulm bei allen Engagierten bedanken und freut sich auf weitere Sportnachmittage.



2015/09 Tafel der Begegnung in Amorbach


 

Mehrfachen Grund zum Feiern gab es am 26. September in Amorbach.


Der Stadtteil Amorbach hatte 60-jährigen Geburtstag, das Amorbacher Stadtteilzentrum wurde nach längerem Umbau eingeweiht, die Interkulturelle Woche in Neckarsulm wurde eröffnet und dazu die "Tafel der Begegnung" in der neuen Amorbacher Ortsmitte veranstaltet.


60 Biertischgarnituren hatte der Bauhof herbeigeschafft. Manche meinten, das sei ein wenig überdimensioniert. Doch es waren dann absolut nicht zu viel. Und der Bauhof hatte rund um den Platz seine schönen Hütten aufgebaut, in denen zahlreiche internationale und einheimische Gruppierungen  verschiedenste Speisen und Getränke anboten. An den bunt gedeckten Tischen stellte sich bald ein lebhaftes Treiben ein. Einwohner von Amorbach wollten ihre neue Ortsmitte begutachten und in Besitz nehmen. Einwohner aus anderen Stadtteilen wollten mal Amorbach einen Besuch abstatten und sich mit Bekannten und Unbekannten treffen. Das interkulturelle Bühnenprogramm mit Musik- und Tanzaufführungen trug zusätzlich zur glänzenden Stimmung bei.


Und unsere neuen Mitbürger in den Asyl-Containern? Der Freundeskreis Asyl und die Integrationsbeauftragte Julia Bruns hatten - sprachliche Herausforderung! - zum Mitfeiern aufgerufen. Überraschung: Der Shuttlebus war mit ca. 70 Personen,  Erwachsene und Kinder, gut gefüllt. Herr Zartmann, der den kostenlosen (danke!) Bustransport selbst ausführte, erzählte: Bei der Hinfahrt war es still im Bus, alle waren leicht angespannt, was denn da auf sie zukommen würde. Bei der Rückfahrt das genaue Gegenteil: Strahlende Gesichter, beste Stimmung, fröhliche Menschen: Sie hatten einen tollen Nachmittag erlebt.


Zunächst in Gruppen unter sich -  auch das ist ja schon etwas Gutes, mal herauszukommen aus dem tristen Container-Alltag. Dann immer mehr Kontakt auch zu den Hiesigen. Einige junge Flüchtlingsmänner unterstützten den Gemeinschaftsstand von Weltladen und Freundeskreis Asyl. 20 Meter Hefezopf - gestiftet vom Scala-Bäcker Kuhn - wurden zugunsten des Freundeskreises verkauft. Krönender Abschluss des Nachmittags:  Dabke-Tanz im großen Rund vor der Bühne.


Danke an alle fürs Mitmachen, danke an alle fürs Mitfeiern.


Thomas Diemer

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2015/09 Pizzabacken in der Kinderbetreuung

 

15 muntere Pizzabäcker -

Asylkinder genießen unbeschwerte Stunden in der Waldschänke Obereisesheim

 

Salvatore und Patrizia Gangi hatten die Asylkinder aus der Rötelstraße in ihre Pizzeria Waldschänke nach Obereisesheim eingeladen. Mitglieder der Kinder-Betreuungsgruppe des Freundeskreises Asyl begleiteten 15 Kinder und einige Mütter zur Waldschänke, wo die herrliche Lage am Waldrand zunächst zum Spielen und Toben einlud und die Enge in den Containern und die gefährliche Straßensituation im Rötel vergessen ließ.


In zwei Gruppen durften die kleinen Pizzabäcker dann ans Werk gehen und sich eine Pizza backen. Mit Engelsgeduld erklärte Patrizia Gangi den Kindern die einzelnen Arbeitsschritte. Dem Team der Waldschenke wurde dabei viel Flexibilität und Langmut abverlangt, hatte das herrliche Herbstwetter auch zahlreiche andere Gäste in die Pizzeria geführt. Auch die Gäste zeigten viel Verständnis für die quirlige Gruppe und so konnte jedes Kind ein Stück seiner Pizza probieren und den Rest stolz in einem Pizzakarton mitnehmen. Als es zum Abschluss noch eine Pizzabäcker-Urkunde und ein leckeres Eis gab, leuchteten die Kinderaugen nach einem so ereignisreichen Nachmittag.


Der Freundeskreis Asyl dankt dem Ehepaar Gangi für die Einladung und die tolle Aktion, die unbeschwertes Kind sein ermöglichte und den Kindern aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Albanien, Serbien und Georgien zeigte, dass sie in ihrer neuen Heimat willkommen sind.


Marianne Franz

Freundeskreis AsylNeckarsulm



2015/09 Besuch der Kinderbetreuung im Weltladen

 

Leuchtende Augen und zauberhafte Momente für die Asylkinder und ihre Eltern

im Weltladen Neckarsulm

   

Während der landesweiten Woche des Fairen Handels lud der Weltladen Neckarsulm Asylkinder und ihre Familien aus der Rötelstraße in den Weltladen ein. Die Frauen der Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl, machten sich mit Eltern und Kindern in die Stadt auf, wo sie ganz herzlich im Weltladen begrüßt wurden.



Bei leckerem selbstgebackenen Kuchen und Kinderpunsch ließen es sich alle erst mal gut gehen. Ein Zauberer sorgte später für spannende Unterhaltung und magische Momente. Auch ohne viel Sprache brachte der Zauberer die Augen zum Leuchten und bei höchster Konzentration tauchten sowohl die Kinder  als auch die Eltern in die faszinierende Welt der Magie ein.


Solche Stunden außerhalb der engen Container sind für die Kinder und Eltern sehr wichtig, um dem Containeralltag zu entkommen und einen kleinen Einblick in ihre neue Heimat zu bekommen. Im Moment leben 36 Kinder aus Syrien, Afghanistan, Albanien, Serbien, Georgien in den zwei Containercomplexen in der Rötelstraße 7, zwischen TÜV und Recyclinghof.


Die Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl betreut die Kinder wöchentlich abwechselnd in der Moschee und auf der Jugendfarm / Gleis 3 und sorgt für vielfältige Aktionen und Begegnungen außerhalb der Container.

 

Für die sehr herzliche, aufgeschlossene Haltung und die stetige Hilfsbereitschaft der Verantwortlichen des Weltladens Neckarsulm sind wir vom Freundeskreis sehr dankbar.


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm 



2015/09 Einschulung

 

Hurra, ich bin jetzt Schulkind!

Einschulung von 11 Schulanfängern aus der Flüchtlingsunterkunft Neckarsulm

 

Ein buntes Treiben herrscht am Samstagmorgen um neun Uhr vor den Wohncontainern in der Rötelstraße. Festlich gekleidet, voll Freude, aber auch etwas aufgeregt fiebern elf Schulanfänger und ihre Eltern dem ersten Schultag entgegen.


Was wird auf mich zukommen? Wird die Lehrerin nett sein? Werde ich alles verstehen? Werde ich mich zurechtfinden in der neuen Umgebung? Der Schulanfang - ein ganz besonderes Ereignis für jedes Kind und die ganze Familie. Besonders aufregend aber für Kinder und Eltern, die erst vor wenigen Wochen nach Deutschland gekommen sind, gefährliche Wochen und Monate auf der Flucht hinter sich haben und erst wenig oder noch gar kein Deutsch sprechen.


Annemarie Adam und Marianne Franz vom Freundeskreis Asyl verteilen Schultüten an die elf Schulanfänger und kleine Geschenke an ihre Geschwister, die sie zusammen mit Elvira Aicherts am Vortag liebevoll gepackt haben. Stifte, Radiergummis, Notizbücher, Kinderscheren, Lineale, Trinkflaschen, Vesperdosen mit Überraschungen, Obst und natürlich etwas zum Naschen und Spielen sollen den Kindern den ersten Schultag verschönern.


Um neun Uhr bringt ein Bus der Firma Zartmann alle Kinder und ihre Familien zur Schulaufnahmefeier in die Johannes-Häußler-Schule; zukünftig müssen die Kinder den langen Schulweg allein bewältigen. Ali Farhadi und Mohamad Turko unterstützen als Dolmetscher und begleiten die Familien den gesamten Vormittag, gemeinsam mit Sieglinde Kuhn und Karin Täffner vom Freundeskreis Asyl. Jeder Familie steht so eine Begleitperson des Freundeskreises zur Seite. Kinder und Eltern fühlen sich an diesem Tag nicht allein und nicht so fremd.


Inmitten aller Schulanfänger begrüßt Rektor Scheer ganz besonders die Kinder und Familien aus der Rötelstraße. Auch die neuen Klassenlehrerinnen nehmen die Kinder sehr herzlich auf. Ein kleines Theaterstück macht neugierig auf Schule, zeigt aber auch, was nicht in den Schulranzen gehört. Endlich geht es in die Klassenzimmer. Eltern und Geschwister vertreiben sich die Zeit auf dem Schulhof bei Kaffee und Kuchen, der vom Förderverein der Schule vorbereitet ist.


Ein großer Schritt für die Kinder und ein erster wichtiger Baustein für ihre weitere Entwicklung. Hoffentlich finden sie Freundinnen und Freunde, die sie auf diesem Weg begleiten und ihnen zeigen, dass sie bei uns in Neckarsulm willkommen sind. Der Freundeskreis Asyl dankt den Neckarsulmer Firmen für die Spenden und die tolle Unterstützung.


Marianne Franz

Freundeskreis Asyl Neckarsulm



2015/09 Ein kleines Sommerfest

 

...als gelebte Willkommenskultur in der Moschee Neckarsulm

 

Auch dieses Jahr feierte die Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl mit den Asylkindern aus der Rötelstraße und vielen geladenen Gästen ihr kleines Sommerfest in ihrem Raum in der Moschee. Der Einladung folgten viele Unterstützer, Spender und Freunde des Freundeskreises. Im Beisein von Vertretern der Stadt Neckarsulm, der evangelischen und katholischen Kirche, der Stiftung Starke Familien und vielen Mitgliedern des Freundeskreises wurde mit Musik, Spiel und Spaß gefeiert.


Nach dem musikalischen Begrüßungskreis, untermalt mit einfachen Begrüßungsliedern auf der Gitarre, ging es mit einer kurzen, lebhaften Vorstellungsrunde weiter. Die elf Asylkinder und die Gäste lernten sich dabei kennen. Vor der Moschee ging es für Gäste und Kinder aktiv weiter: Es wurde Seil gesprungen, mit Kreide gemalt, Seifenblasen gepustet, geschminkt und die Mohrenkopfschleuder ausprobiert.


Kulinarisches durfte dabei auch nicht fehlen: Bei leckerem Kuchen und Brezeln, gespendet von der Bäckerei Härdtner und Säften gespendet vom Reformhauses Giannoni, wurde zusammen gegessen. In gemütlicher Runde kamen Gäste und Kinder ins Gespräch. Ein Mitglied der Moschee kochte türkischen Tee, der allen sehr gut mundete. Große Freude bei den Kindern bereiteten auch die kleinen Geschenke der Stiftung Starke Familien. Zum Abschluss nahm jedes Kind eine Tüte mit einem kleinen Geschenk, Brezeln und Hefezopf mit nach Hause.


Es war eine gute Begegnung für alle Seiten – die Gäste bekamen, in diesem ungezwungenen Rahmen, einen kleinen Einblick in die Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl und die Asylkinder begingen feierlich den Anfang der Ferienzeit. Möglich war die Durchführung des Festes erst durch die Unterstützung der Moschee. "Ein besonderer Dank gilt daher der Moschee für ihre stetig wertvolle Hilfe und für die herzliche Aufnahme in ihren Räumen" so Annemarie Adam im Namen des Freundeskrieses Asyl Neckarsulm zum Schluss des Festes.


Nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß!


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm 



2015/06 Feiern und dabei an andere denken

 

...beim Eberwinfest in Obereisesheim

 

Schon zum 2-ten Mal wurde die Kollekte im ökumenischen Gottesdienst zum Eberwinfest in Obereisesheim für die Arbeit des Freundeskreises Neckarsulm eingesammelt und zugedacht.


In einem gut besuchten Festgottesdienst, zelebriert von Frau Schick und Pfarrer Weimer und  bei sehr heißen Temperaturen, wurde vor der Kollekte über die Arbeit des Kreises berichtet.  Der aktuelle Stand, durchgeführte Aktivitäten und Aktionen  und auch Zukünftiges wurden kurz angerissen, um den Gottesdienstbesuchern einen kleinen Einblick in die Arbeit des Freundeskreises zu geben. 


Der Freundeskries Asyl Neckarsulm, gut aufgestellt mit seinen 40 Frauen und Männer, nimmt sich der wichtigen Flüchtlingsarbeit an und lebt und gestaltet Willkommenskultur in Neckarsulm. Mit Deutschkursen, Kinderbetreuung, Begleitung einzelner Familien, Einzelaktionen wie Sportevents und Backen bei Härdtner u.v.m. , bietet er den Flüchtlingen seine Hilfe und Unterstützung an.


Den beiden Kirchengemeinden aus Obereisesheim und den Gottesdienstbesuchern noch ein vergelt`s  Gott für diese schon fast traditionelle Spende, die der Kinderbetreuung und dem Deutschunterricht zugutekommen wird.



2015/05 Spendenübergabe der Bürgerinitiative Neuberg 5

an die Asylfreunde Neckarsulm

 

Die Bürgerinitiative Neuberg 5 „contra Flächenverbrauch pro Natur“ (aktuell contra Bauerweiterung NSU-Neuberg 5) hat am Samstag 09.05.15 zusammen mit dem NABU und BUND eine Pflanzenbörse auf dem Marktplatz veranstaltet. Aus dieser Aktion bekommt der Tafelladen und der Freundeskreis Asyl, Neckarsulm eine Spende von je 225,00 Euro.


Sibille Wersching und Dieter Wagner übergaben die Spenden an Hedi Hangebrock und Margit Hansen.



2015/03 Willkommenskultur in der Backstube

 

Besuch in der Bäckerei Härdtner

 

Spaß haben und dabei die deutsche Sprache alltagsbezogen lernen, das können die Asylkinder bei der Kinderbetreuung des Freundeskreises Asyl in Neckarsulm. Das Angebot findet regelmäßig donnerstags in der Moschee in der Rötelstraße statt und  wird von den Asylkindern gerne angenommen. Dabei wird zum Beispiel gebastelt, gemalt und gespielt. Auch Ausflüge und Betriebsbesuche stehen auf dem Programm.


 

„Alle Unternehmen oder Institutionen sind willkommen, mitzumachen. Wir freuen uns über neue Impulse und Initiativen“ sagt Annemarie Adam vom Freundeskreis Asyl Neckarsulm. So drehte sich am Donnerstag, 26. März alles ums Backen. In Begleitung von ehrenamtlichen Helfern des Freundeskreises Asyl besuchten Asylkinder die Bäckerei Härdtner in Neckarsulm. Dabei besichtigten sie die unterschiedlichen Abteilungen und lernten wie Teig, Brot und Brezeln gemacht werden. Besonderen Spaß bereitete den Kindern das Kekse-Backen.


Passend zu Ostern stachen sie den Teig mit Ei- und Hasen-Formen aus und bestreuten ihn anschließend mit Schokoladen- und Nuss-Streuseln. „Es sieht sehr gut aus“, sagte Bäcker Andreas Krüger und schob den Blechwagen für 15 Minuten in den 180 Grad heißen Ofen.


Erfasst von: Simon Shakra für   www.meine.stimme.de



2015/01 Besuch im Stadtmuseum


 

Staunende und begeisterte Flüchtlingskinder im Märchenland

 

In der Vorweihnachtszeit  besuchten Flüchtlingskinder aus den Containern in der Rötelstraße die  Märchenmitmachausstellung  „Es war einmal“ im Stadtmuseum.


 

Märchen verbinden  Menschen aus der ganzen Welt über die Sprache hinaus und schaffen Gemeinsamkeiten. Mit ihren Betreuerinnen vom Freundeskreis Asyl begaben sie sich  neugierig und interessiert  in die bunte Welt der Märchen. Bei Aschenputtel, Rotkäppchen und Schneewittchen waren sie Prinzessinnen, Prinzen, Zwerge,  König und vieles mehr.


 

Frau Eichhorn, Museumspädagogin des Museums,  band mit  ihrer sehr offenen und empathischen  Art,  die Kinder in das Geschehen ein. Mit wenig Sprache und durch viel Aktion wurden  die Märchen am eignen Leib erfahren. Auch für kulinarische Elemente  war gesorgt!  Es war für die Kinder eine  sehr kurzweilige Führung mit Sprache, Spiel und  viel Spaß, die viel zu schnell zu Ende ging.


 

Für anderthalb Stunden konnten sie sich in eine märchenhafte Welt versetzten – fern der engen Container und des nicht allzu abwechslungsreichen  Alltags  in der Unterkunft. Leuchtende Augen und glückliches Kinderlachen, sie zeugten davon. 


Annemarie Adam

Freundeskreis Asyl Neckarsulm 





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