2017-06_stadtmuseum-heilbronn

 

 

Willkommen!

Freundeskreis

Asyl

Neckarsulm

Auch in Neckarsulm gibt es Menschen, die auf der Flucht Schlimmes erlebt haben und unsere Hilfe und Zuwendung brauchen. Unabhängig von allen Diskussionen um Asyl- missbrauch: Die Menschen sind jetzt hier. Sie können nicht kurzfristig nach Syrien, Irak etc. zurückkehren. Und es sind vor allem die Kinder, die am meisten darunter leiden.

 

 

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Heimatkunde und Deutsch lernen im Museum

 

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Unsere Deutschstunde haben wir heute ins Stadtmuseum Heilbronn im Deutschhof verlegt. Leider haben viele kurzfristig abgesagt: Bei heute 35 Grad hatten die meisten bis mittags Deutschunterricht, und der Ramadan ist noch nicht zu Ende. Für ein gutes Verständnis konnten auch nur „Deutschschüler“ mit Level A1/A2 teilnehmen.

 

So haben wir heute mit einer kleinen Gruppe in klimatisierten Räumen die interessante Sonderausstellung „Sie kamen und sie blieben – Alamannen und Franken im Südwesten“ besucht.

 

Frau Dr. Jakob hat uns nicht nur herzlich begrüßt, sie hat auch langsam gesprochen, gut erklärt und viel Ausstellung bezogen gefragt.

 

Diese Ausstellung zeigt uns die Geschichte der Alamannen und Franken, die vor 1500 Jahren unseren Raum besiedelten. Die Historie belegt, dass es Völkerwanderungen immer geben wird. Die Ursachen waren und sind, wie wir auch heute ganz deutlich wahrnehmen: Armut, Hungersnot, Krieg und Religion. Völkerwanderung, Integration und Migration ist ein immer währendes Thema.

 

Es ist eine kleine aber feine Ausstellung mit liebevoll gestalteten Schaukästen und vielen guten Ideen. Sehr interessant für unsere Gruppe waren die archäologischen Funde und Erklärungen zu den Gräberfeldern und Schmuck - Funden. Am raumfüllenden Stammbaum hängen viele Biografien. Interessant: Die meisten Familienaufstellungen am Baum haben in der zweiten oder dritten Generation Migrationshintergrund.

 

Am Ende der Führung hat uns Frau Dr. Jakob noch fachkundig durch die kulturhistorische Dauerausstellung geführt. Besonders interessiert war die Gruppe an Naturgeschichte von 200 Millionen Jahren mit Sauriern, Lurchen und Gesteinen der Gegend und natürlich an der Darstellung „Entwicklung einer Stadt am Fluß“ und dem heute 7. größten Binnenhafen Deutschlands. Ganz besonderes Interesse hatten sie an der Industrie um 1950 dargestellt von einigen Firmen aus der Region, wie z.B. die Fa. Bruckmann

 

Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Jakob für die kurzweilige und gut verständliche Führung.

 

Hedi Hangebrock, Freundeskreis Asyl