2017-04_berlin

 

 

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Freundeskreis

Asyl

Neckarsulm

Auch in Neckarsulm gibt es Menschen, die auf der Flucht Schlimmes erlebt haben und unsere Hilfe und Zuwendung brauchen. Unabhängig von allen Diskussionen um Asyl- missbrauch: Die Menschen sind jetzt hier. Sie können nicht kurzfristig nach Syrien, Irak etc. zurückkehren. Und es sind vor allem die Kinder, die am meisten darunter leiden.

 

 

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Einladung ins Bundeskanzleramt

 

Bericht von Annemarie Adam

 

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Am 7.04.2017 traf sich Bundeskanzlerin Merkel mit etwa 140 ehrenamtlich engagierten Flüchtlingshelferinnen und -helfern aus ganz Deutschland. Sie hat sich bei ihnen – stellvertretend für die vielen Engagierten in ganz Deutschland – für den großartigen Einsatz bei der Ankunft und Integration von Flüchtlingen bedankt. Das Treffen diente auch dazu, in einen direkten Austausch mit den Engagierten zu kommen. In der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um den aktuellen Beitrag der Flüchtlingshelferinnen und -helfer sowie die künftigen Herausforderungen bei der Integration. Für mehr Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Flüchtlingshelfern warb die Bundeskanzlerin bei dem Treffen mit den Integrationshelfern.

Eine dieser Geladenen war ich. In der geführten Diskussion zeigte sich, dass alle Ehrenamtliche die gleichen Dinge umtreiben: hohe bürokratische Hürden bei Ausbildung und Beruf sowie mit amtlichen Dokumenten und Anträgen, die schlechte Wohnungssituation für Flüchtlinge sowie die immensen Anforderungen die die Integration mit sich bringt.

Ich traf viele interessante Menschen und der Austausch untereinander war sehr wertvoll. Gut getan und bestärkt hat mich die Intensität, mit der sich alle gegen die Abschiebepraktiken der Menschen aus Afghanistan einsetzten. Ein großer Widerspruch zeigte sich bei den Helfern in der Integrationsarbeit auch darin, wenn sie zwischen Menschen ohne Bleibeperspektive und die mit einer Bleibeperspektive wählen müssen. Gemeint sind Flüchtlinge aus den Balkan Staaten, Afghanistan und Pakistan sowie aus Georgien, die wenig Bleibeperspektive haben. Leider bescheiden die Behörden die Abschiebung sehr spät, viele dieser Menschen sind dann bei uns schon gut integriert.

 

Annemarie Adam

 

Fotos: privat/Bundesregierung, Guido Bergmann