2016-08_grabenstrasse

 

 

Willkommen!

Freundeskreis

Asyl

Neckarsulm

Auch in Neckarsulm gibt es Menschen, die auf der Flucht Schlimmes erlebt haben und unsere Hilfe und Zuwendung brauchen. Unabhängig von allen Diskussionen um Asyl- missbrauch: Die Menschen sind jetzt hier. Sie können nicht kurzfristig nach Syrien, Irak etc. zurückkehren. Und es sind vor allem die Kinder, die am meisten darunter leiden.

 

 

 

 

Neuer Aufenthaltsplatz für die Grabenstraße

Zusammen erreicht man viel!

 

Mit Hilfe des Freundeskreises Asyl und vieler Bewohner des Hauses in der Grabenstraße entstand im August 2016 ein Aufenthaltsplatz für 30 Flüchtlinge.

 

Am Anfang stand der Wunsch einer Bewohnerin der Grabenstraße 11 nach einem kleinen Garten! Denn hinter dem Haus war - schwer erkennbar - bestimmt einmal ein Gartenstück. Mit Abstimmung der Bewohner sollte hier nun ein Aufenthaltsplatz für alle entstehen, aber auch noch ein kleines Gartenstück für die Gärtnerin im Haus.

 

Das verwilderte und zugewachsene Gelände hinter dem Haus musste zuerst einmal gerodet werden. Deshalb trafen sich am 06.08.2016 Helfer vom Freundeskreis Asyl und Bewohner aus der Grabenstraße für die Rodung und die Gartenarbeiten. Die zur Verfügung gestellten Gartengeräte reichten für die vielen helfenden Hände nicht aus, aber das reichhaltige Wurzelwerk konnte auch mit Handschuhen entfernt werden.

 

In der Pause schmeckten die von Uschi mitgebrachten Brezeln und der leckere Tee mit Kuchen und Sesamstückchen von den Flüchtlingsfrauen besonders gut.

 

Am Nachmittag war klar, dass wir die geplanten Arbeiten nicht schaffen. Die Rodung war gemacht, aber für die Kies- und Steinlegearbeiten fehlten auch die nötigen Werkzeuge. Weitere Unterstützung durch Fachkräfte wurde demnach nötig.

 

Eine Woche später am 13.08.2016 trafen wir uns alle wieder und diesmal in Verstärkung mit drei Gartenfachkräften. Das Gelände musste geebnet, mit Kies aufgefüllt und Steinen belegt werden. Alle waren mit Tatkraft und Spaß dabei! Es wurden lange Ketten gebildet und die Sandeimer flitzten nur so von Hand zu Hand, genauso wurde es auch mit den Steinen gemacht – das machte auch den kleinsten Kindern Spaß!

 

Und natürlich gab es wieder in den Pausen leckeres Gebäck und verschiedene Getränke. Die gemeinsame Arbeit und auch die Gespräche während und nach den Pausen haben dazu beigetragen, die verschiedenen Kulturen besser kennenzulernen und so manche Frage der Flüchtlinge konnte beantwortet werden.

 

Wir und „unsere“ Gartenfachleute hatten es bis 17 Uhr geschafft und jetzt ist der Aufenthaltsplatz fertig! Ein schöner Lohn für zwei Samstage gemeinsame Arbeit.

 

Vor unserer Einweihung brauchen wir allerdings noch Sitzgelegenheiten für den Platz!

 

Hedi Hangebrock